Ein Freund erzählte mir, dass er nach Moskau flog, um seinem alten verstorbenen Vater, die letzte Ehre zu erweisen. Er wollte zur Beerdigung seines Vaters.
Da er ein gläubiger Mann ist und es gerade Gottesdienst gab, wollte er gerne mit dem Auto zum Gottesdienst fahren. Gerade an diesem Tag, dem 26.03.2026 gab es in Moskau Drohnenalarm. Die Ukraine schickte Drohnen nach Moskau. Er sollte zu Hause bleiben.
Er überlegte sich: „Wenn ich sterben sollte, dann wenigstens in Gemeinschaft meiner gläubigen Freunde.“ So fuhr er trotz Warnungen los.
Er kam zur ersten Kontrolle und dachte nur, dass da wohl jeder 4.-5. durchgelassen wird. Bin ich der 4. oder 5.? Kurz vor ihm wurde ein Auto durchgelassen. Er auch. Das war geschafft. Es gab noch solch eine Kontrollstelle und wieder kam er durch. Dann hielt ihn eine Polizeistreife an und wollte ihn kontrollieren. Als er so da stand und die Polizei mit ihm sprach, kam plötzlich ein Moped vorbeigerauscht. Sofort nahm die Polizei die Verfolgung auf und rief ihm nur zu: „Fahren Sie weiter!“. Geschafft!
Dann kam er im Gottesdienst an und konnte mit seinen gläubigen Freunden zusammen Gottesdienst feiern. Sie sangen Lieder und hörten das Wort Gottes. Sie beteten!
Wofür oder für wen beteten sie? Sie beteten für die Soldaten und die Regierung der Ukraine. Sieb beteten für ihre Feinde. Welch eine Überraschung für ihn, und welch ein Vorbild für jeden Menschen. Nicht die Waffen schaffen Frieden, sondern das Gebet für den anderen.
Russen beten für ihre Feinde!

