Erika ist 40 und ledig. Sie lebt allein. Vor einigen Monaten ist ihre Mutter gestorben. Mittlerweile hat sie die Trauer über ihren Verlust überwunden. Ihr Beruf läßt ihr nur wenig Freizeit. Sie versteht sich gut mit ihren Geschwistern, Nichten und Neffen und pflegt ihre Freundschaften. Aber Erika ist einsam und sehnt sich nach anderen Menschen. Wenn sie abends in ihre leere Wohnung kommt, fühlt sie sich traurig und allein. Sie hat Angst, dass sie eines Tages depressiv wird.
Wer ist am meisten gefährdet?
- unselbstständige Menschen.
- Menschen, die allein arbeiten.
- Menschen, die allein leben.
- Großstadtmenschen.
- Menschen, die viel im Internet surfen.
- Ältere Menschen.
Was man gegen Einsamkeit tun kann
- neue Freundschaften aufbauen
- Prüfe dein eigenes Verhalten!
- Denke nicht an Zurückweisung!
- Übernimm ehrenamtliche Verantwortung!
- Lerne Gott kennen!
Einsamkeit und kardiovaskuläre Erkrankungen
In einer Studie, die an der Universität in Kalifornien durchgeführt wurde, konnte nachgewiesen werden, dass es einen unmittelbaren Zusammenhand zwischen Einsamkeit und kardiovaskulären Erkrankungen gibt. Teilnehmer dieser Langzeitstudie waren 180 Senioren, die in betreuten Wohnanlagen lebten. Das Durchschnittsalter lag bei 70 Jahren. Die alten Menschen wurden 90-minütigen Gesprächen, ärztlichen Untersuchungen sowie psychologischen Tests unterzogen. Außerdem führten sie Selbstbeobachtungsprotokolle und füllten einen von der Universität entwickelten Fragebogen zum Thema Einsamkeit aus.
Die Auswertung der Daten ergab, dass die Teilnehmer, die am stärksten von Einsamkeit betroffen waren, am häufigsten an koronaren Herzerkrankungen litten. Das zeigt, dass besonders ältere Menschen auf menschliche Nähe und soziale Unterstützung angewiesen sind, um ihr Herz gesund zu erhalten.
Quelle: Heilkräfte für Seele & Geist, S. 234.235
Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der Herr nimmt mich auf. Psalm 27,10

